Nu Sports eröffnen Jazzopen als Support für Madness!

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Jetzt ist es amtlich: Nu Sports werden am 5. Juli um 18:00 Uhr als Support Act für Madness die diesjährigen Jazzopen eröffnen!

Dies ist die gute Nachricht. Die schlechte: das ist das Abschiedskonzert von Nu Sports. 27 Jahre nach der Gründung von No Sports und 7 Jahre nach der Reunion ist das die allerletzte Möglichkeit, unsere Ska-Helden nochmal zu hören.

Versüßt wird uns diese bittere Nachricht allerdings durch einen besonderen Deal, den Nu Sports mit dem Veranstalter ausgemacht haben: ein Ticket-Kontingent zum Nu-Sports-Fanpreis wird für 40,- Euro angeboten. Was anstelle der 55,- bis 150,- Euro für die regulären Tickets ein echter Deal ist... Also am besten gleich zugreifen.

Man bekommt diese Tickets über einen Link auf der Facebook-Event-Seite.

The Upsessions und The Judge Dread Memorial im Esperanza

Mann, mann, mann! Was für ein Abend war das gestern im Esperanza in Schwäbisch Gmünd! The Upsessions, die heißeste Early-Reggae-Band der Niederlande hatte sich eingefunden.

Heagiccc

Mitgebracht haben die supersympathischen Holländer noch den "Prince of Rudeness", mit dem sie im zweiten Teil des Abends ein Judge-Dread-Memorial feiern. Zuerst gibt's aber ein Set solidesten Early Reggae (und auch eine ordentliche Portion Ska). Kein Wunder, dass sich zu diesem Event alle Offbeat-Kenner Stuttgarts auf den Weg ins "ferne" Schwäbisch Gmünd gemacht haben.

Vor einem überschaubaren, aber extrem begeisterten Publikum - 50 Köpfe werden es wohl gewesen sein -  hauen sie alles raus, wass direkt in Bauch und Beine geht. "The Chambermaid", "Jackie Miller Down", "Beat Me Reggae", "Hold Your Whining", "Rudie Cool It Down", "Oh Cinnamon" und, und, und... Nicht schwierig, haben sie doch praktisch keinen schwachen Titel im Repertoire. Publikumsspiele wie Dance Contest und Lautstärkemessung beim Singalong (angeblich handgemessene 139 Dezibel) befeuern die Stimmung zusätzlich.

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Schon das war ein komplettes Konzert, aber dann geht's ja erst mit dem Judge-Dread-Memorial los. Der "Prince of Rudeness" gleicht nicht nur optisch, sondern auch stimmlich frappierend dem viel zu früh verstorbenen Judge Dread. Und er fackelt nicht lang: "Belle of Snodland" ist der erste Hit in einer langen Reihe weiterer Smasher: klar gibt es "Big Six", "Bix Seven", "Big Eight" und "Big One", aber auch "Molly", "Dr. Kitch" und so weiter... Band und Publikum gehen steil, das Niveau sinkt, die Stimmung steigt.

Der Spaß endet nach knapp drei Stunden. Mächtig viel Spaß für schmale sechs Euro. Da reicht's sogar für ein bisschen Merchandise.

Eddacihi

Noch ein bisschen Trivia am Rande: das Städtchen Snodland hat eine Straße nach Judge Dread benannt, der mit bürgerlichem Namen Alexander Hughes heißt. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass er den Guinness-Rekord für die meisten "Banned Songs" hält.

10 aus 55 - meine Top-Konzerte 2011

2011 war ein großartiges Konzertjahr, keine Frage. Fünfundfünfzig Konzerte, darunter viele Highlights - Zeit also, die Top 10 zu küren.

Platz 10 - 03.02. THE MEMBERS, Zwölfzehn, Stuttgart
Die New-Wave-Legende in Form drei älterer Herren, die ein ebenso altes, aber begeistertes Publikum gerockt haben. Im Anschluss gab's noch ein längeres, sehr freundliches Gespräch mit JC Caroll, Chris Payne und Rat Scabies (!).

Platz 9 - 28.12. IRIE RÉVOLTÉS, LKA, Stuttgart
Kurz vor Jahresende haben sich die fröhlichen Aufständischen aus Heidelberg in meine Top 10 gespielt. Ein unglaublicher Gig im lang vorher ausverkauften LKA. (wie Open Season, Sara Lugo, die Ohrbooten und The Magic Touch waren sie eine der vielen Entdeckungen auf dem Chiemsee Reggae Summer)


Platz 8 - 02.12. ELLWOOD, Goldmarks, Stuttgart
Wenn sich eine Band ankündigt, die im Wesentlichen aus den Mitgliedern der Mad Caddies besteht, sollte man eigentlich erwarten, dass der Club - zumal, wenn er so klein ist wie das Goldmark's - aus allen Nähten platzt. Weit gefehlt! Vor knapp 100 Zuschauern haben die kalifornischen Sunnyboys ein phantastisches Gute-Laune-Konzert hingelegt. (Review)

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Platz 7 - 30.07. THE MAMAKU PROJECT, Galào, Stuttgart
Die neuseeländischen Ethno-Elektroniker um die tolle Sängerin Tui Mamaki waren eines der überraschendsten Konzerte des Jahres. Manchmal ist es ganz gut, wenn man sich auf die Tipps von Galao-Reiner verlässt... (Review)

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Platz 6 - 08.05. O'DEATH, Manufaktur, Schorndorf
O'Death haben mit Outside eines der besten Alben des Jahres rausgehauen. Umso bedauerlicher, dass sich im Mai gerade mal 20 Zuschauer in der Manufaktur eingefunden haben. Vor allem, da sie mit Capillary Action auch eine absolut bemerkenswerte Support Band dabei hatten.

Jgadjabb

Platz 5 - 28.08. JIMMY CLIFF, Chiemsee Reggae Summer, Übersee
Der diesjährige Chiemsee Reggae Summer (Review) war ohnehin schon reich an Highlights, aber Altmeister Jimmy Cliff war für mich eindeutig der Höhepunkt dieses herrlichen Sommer-Wochenendes.


Platz 4 - 20.06. DEVOTCHKA, Schocken, Stuttgart
Devotchka haben wir ja bereits 2010 als Vorband von Gogol Bordello gesehen. Ihr Solo-Konzert im Schocken war dann leider ziemlich dünn besucht, und das obwohl sich hier eine Grammy-gekührte Band die Ehre gab. Ihr aktuelles Album ist spitze. Jedenfalls haben sie sich mühelos einen Platz in meinen Top-10-Gigs erspielt. (Review)

Ijdecjji

Platz 3 - 12.09. ART BRUT, Schocken, Stuttgart
Ganz klar: Punk Rock ist nicht tot! Die etwas in Vergessenheit geratenen Art Brut haben ein mehr als eindrucksvolles Set im Schocken hingelegt. (Review)

Aahbcdif

Platz 2 - 24.09. THE SPECIALS, E-Werk, Köln
Was soll ich sagen? Das ist natürlich Musik-Geschichte. Die Reunion des Jahres 2009 nun auch in Deutschland. Dieses kurze aber heftige Konzert war allemal die lange Fahrt nach Köln wert! (Review)

Ccijjbef

Platz 1 - 23.07. THE INDELICATES, Galào, Stuttgart
Ja, die Indelicates! Nicht nur die musikalischste, schlaueste, sympathischste, lustigste und britischste Band aller Zeiten - sie sind auch die, die mir das herzlichste und persönlichste Konzert des Jahres bereitet haben. In Form einer exklusiven Super Special Edition im Café Galao. Sensationell. Wann schon kann man seine Lieblingsband exklusiv - quasi zum Anfassen ;) - buchen und sich sogar die Setlist wünschen? (Review)

(Schöner Nebeneffekt: dieser Gig war quasi mein Einstieg als Schreiber fürs Gig-Blog, was mir eine große Ehre und Freude ist und mir seitdem weitere lustige Konzerte beschert hat)

Schauen wir mal, was 2012 bringen wird, die ersten Konzerthöhepunkte sind ja schon in Sicht...

Ellwood: kalifornische Coolness im Goldmarks

Unknownname

Wenn eine Band gut war und der Eintrittspreis noch Luft lässt, kauf ich mir gerne mal was am Merchandising-Stand. Wenn Sie sehr gut wahr, darf's auch ein bisschen mehr sein. Beim gestrigen Konzert der kalifornischen Strahlemänner Ellwood habe ich das T-Shirt und - obwohl als MP3 bereits vorhanden - gleich noch die CD erstanden. Und dann habe ich mir den Tonträger auch noch von allen Bandmitgliedern signieren lassen... Das sagt wohl alles!

Hier hat eine wirklich großartige, supersympathische und extrem coole Band das Goldmarks gerockt - und sich mühelos in meine Liste der 10 besten Gigs 2011 gespielt! Schade, dass es nicht richtig voll war. Alle, die da waren, hatten jedenfalls allergrößten Spaß!

Mangels eigenem Material hier zwei Mitschnitte aus Hamburg:

52 Songs - Beim Thema #22 "Grusel" steig ich ein...

Konnas Projekt 52 Songs verfolge ich seit einiger Zeit bei 49suns und mokita. Die Idee ist so simpel wie bestechend: 52 Wochen lang gibt's ein Thema und alle teilnehmenden Blogger stellen einen Song vor, der Ihnen dazu einfällt...

Und zum Thema Nr. 22 "Grusel/Horror" musste ich natürlich sofort an den Country Death Song von Violent Femmes denken. Die bedrückende Atmosphäre, der hypnotische Basslauf, der schleichende Wahnsinn... Und die wirklich gruselige Story.

Seht und hört selbst. Hier als feines Animationsvideo

Und hier der Text, für alle, die es genauer wissen wollen